Assumption Hospital

Tips | Comments | Ideas

Schmerzen Bauch Wie Muskelkater?

Schmerzen Bauch Wie Muskelkater
Warum treten Bauchschmerzen manchmal plötzlich auf? – Mögliche Ursachen für akuten Schmerz im Bauch können ein Magen-Darm-Infekt, ein Darmverschluss, eine Bauchfellentzündung, ein Ulkus (Geschwür) im Magen, eine Kolik (Gallen- oder Nierenkolik), eine Gallenblasenentzündung, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Entzündung des Darms (Dünndarm, Dickdarm, Blinddarm) sein.

Was hilft gegen Muskelkater im Bauch?

Muskelkater vorbeugen: So geht‘s Was hilft gegen Muskelkater? Workout Veröffentlicht am: 25.05.2021 9 Minuten Lesedauer Aktualisiert am: 15.11.2022 Das Training war anstrengend und hat Spaß gemacht, doch am nächsten Tag meldet sich der Muskelkater. Wie entstehen die Schmerzen in den Muskeln, was hilft und wie können Sie Muskelkater verhindern? Antworten und Tipps. © iStock / Anut21ng Muskelkater ist eine typische Erscheinung nach ungewohnten Bewegungen oder ungewöhnlich intensiven Trainingseinheiten. Besonders ärgerlich ist der Muskelkater für all diejenigen, die sich gerade nach längerer Zeit endlich wieder zum Sport aufgerafft haben.

Das Ergebnis an den darauffolgenden Tagen: Mehr oder weniger starke Schmerzen, die mit Bewegungseinschränkungen verbunden sein können. Mediziner sprechen übrigens eher von Muskelschmerzen als von Muskelkater – der Begriff ist auf eine volkstümliche Abwandlung des Wortes Katarrh zurückzuführen, was Entzündung heißt.

Früher nahm man an, dass Entzündungen die Schmerzen auslösen. Muskelkater ist nicht nur unangenehm, er ist aus medizinischer Sicht sogar vergleichbar mit winzigen Rissen und Verletzungen. Was verursacht eigentlich einen Muskelkater? Wie lässt er sich verhindern? Ist er gar förderlich beim intensiven Training? Muskelkater ist das Resultat einer Überbelastung der Muskulatur.

Das kann passieren, wenn das letzte intensive Training dieser Art schon etliche Wochen zurückliegt. Aber auch neue, ungewohnte Bewegungen können ihn auslösen. Wann die Belastungsgrenze der Muskeln erreicht ist, ist individuell unterschiedlich, da sie vom persönlichen Trainingszustand abhängt. Nach Angaben von Sportmedizinern rufen besonders Bewegungen, bei denen der Muskel gegen seinen Widerstand gedehnt wird, die für einen Muskelkater typischen Schmerzen aus.

Beispiele sind das Bergablaufen, ungewohnt ruckartige Abbremsbewegungen oder auch beim Krafttraining das Absenken eines Gewichts, das vorher über dem Kopf gehalten wurde. Es kommt zu einer sogenannten exzentrischen Muskelbewegung, Dabei wirkt auf den Muskel eine deutlich höhere Last, als wenn er sich zusammenzieht, also kontrahiert.

  • Es ist laut der Experten vor allem die Kombination aus Anspannung und Dehnung, die für die Muskelfasern extrem belastend wirkt.
  • Bei einem Muskelkater schwellen die Muskeln an, werden hart, kraftlos und zum Teil auch druckempfindlich.
  • Sportler bemerken bei Gelenken, die indirekt beteiligt sind, eine Einschränkung im Bewegungsradius.

Nach einem bis drei Tagen erreichen die Schmerzen ihren Höhepunkt. Etwa eine Woche lang dauert der Muskelkater. Muskelfasern sind in besonderen Strukturen eingebettet. Sie werden als sogenannte Z-Scheiben bezeichnet und sind mit dem Bindegewebe vergleichbar. Sie schützen die Muskulatur und eigentlich sind sie es, die bei einem Muskelkater geschädigt werden. Es entstehen Risse, sogenannte Mikrotraumen.

  1. Dabei brechen, vereinfacht gesagt, winzige Stücke des Muskels ab und bewegen sich anschließend frei im Gewebe.
  2. Die Folge: Der Stoffwechsel gerät durcheinander, und es fließt Wasser ein.
  3. Sichtbar wird dies in Form eines anschwellenden Muskels.
  4. Diese Veränderungen ergeben sich erst etliche Stunden nach der eigentlichen Belastung.

Der menschliche Körper ist in der Lage, auf diese kleinen Verletzungen zu reagieren und sie selbstständig zu reparieren. Sogenannte Fresszellen sammeln die Bruchstücke auf, verdauen sie, setzen dabei Entzündungsstoffe frei und bauen wieder neue Muskelstrukturen auf.

Die medizinische Forschung geht dem Muskelkater erst seit den 1980er-Jahren auf den Grund. Die Wissenschaftler sind sich einig in der These, dass hauptsächlich Mikrotraumen als erste Ursache für die Schmerzen gelten. Sportmediziner unterscheiden zwischen einem Muskelkater, der in der Regel erst einige Stunden oder Tage nach der Belastung auftritt, und sogenannten Ermüdungsschmerzen.

Schmerzen am Becken (Auf die Ursache kommst du nie!)

Diese machen sich in der Regel schon während des Sports bemerkbar und sind zum Beispiel typisch bei Marathonläufern, die sich extremen Dauerbelastungen aussetzen. Die Energiereserven der Muskeln werden dabei komplett aufgebraucht und der Stoffwechsel schafft es nicht, sie in adäquater Zeit wieder aufzufüllen.

  1. Die Abläufe innerhalb der Muskulatur sind bei Ermüdungsschmerzen und Muskelkater mehr oder weniger gleich.
  2. Vier Tipps von Doc Felix, um den Muskelkater zu lindern.
  3. In der Regel repariert der Körper die Schädigung.
  4. Die Risse verheilen in den meisten Fällen, und die Muskulatur ist nach dem Muskelkater praktisch wieder wie neu.

Lediglich bei größeren Muskelverletzungen, wie Muskelfaserrissen oder Zerrungen, kann es unter Umständen Spätfolgen geben. Diese äußern sich beispielsweise in Form eines Leistungsverlustes, weil das Gewebe vernarbt. Da Narbengewebe nicht so dehnbar ist wie gesundes Muskelgewebe, verliert der Muskel an Elastizität.

Diese Folgen spüren allerdings eher Profi- als Hobbysportler, Zu der Wirkung eines Muskelkaters gibt es unterschiedliche Auffassungen. Manche Sportmediziner sehen in einem Muskelkater mehr als ein bloßes Wiederherstellen der ursprünglichen Strukturen. Sie vermuten einen positiven Effekt, weil der Körper die Muskeln bei der Reparatur auf die neuen Anforderungen ausrichten kann.

Es gibt aber auch gegenteilige Meinungen, die davon ausgehen, dass ein Muskelkater keinen Effekt auf die Leistungssteigerung hat. Fest steht: Regelmäßiges Training, verbunden mit angemessenen Pausen, ist der beste Weg für einen guten Muskelaufbau. © iStock / AndreyPopov Bei einem starken Muskelkater empfehlen Mediziner Ruhe und Erholung. Sportmediziner empfehlen bei starkem Muskelkater vor allem Ruhe und Schonung. Am ersten Tag ist es eventuell hilfreich, den Muskel etwas zu kühlen, um die Schwellung nicht zu stark werden zu lassen.

  • Später kann Wärme helfen, die verkrampfte Muskulatur zu lockern.
  • Die Schmerzen durch die beschädigten Strukturen verringern sich durch diese Maßnahmen allerdings nicht.
  • Vermeiden sollten Sie vor allem hohe Belastungen und Anstrengungen.
  • Studien haben gezeigt, dass leichte, kurze Bewegungen mit wenig Kraft, in der Phase der Erholung sinnvoll sein können, weil sie die Krafterholung beschleunigen.

Aus dem Spitzensport kennt man Bilder von Sportlern, die in Eiswasser steigen. Sportmediziner haben allerdings herausgefunden, dass eine Kältetherapie innerhalb der ersten Stunden nach der Belastung keine Wirkung erzielt. Gleiches gilt für eine Infrarotbestrahlung, Massage oder hyperbare Sauerstofftherapie.

  • Laut den Experten können Massagen bei einer akuten Verletzung sogar schädlich sein.
  • Allerdings gibt es auch, denen zu Folge sich das kalte Wasser positiv auf einen Muskelkater auswirkte, weil die Teilnehmer niedrige Ermüdungswerte zeigten und eine bessere körperliche Erholung spürten.
  • Setzt der Körper unter anderem für die Entspannung der Muskeln ein.
See also:  Schmerzen WirbelsUle Wie Blauer Fleck?

Die Einnahme über Nahrungsergänzungspräparate trägt daher durchaus dazu bei, mögliche Beschwerden zu senken. Das haben Studien gezeigt. Das Magnesium sollte dabei möglichst schon im Vorfeld der körperlichen Belastung eingenommen werden. Anders sieht es mit sogenannten Antioxidantien aus.

Sie stecken in Obst und Gemüse und sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Viele Sportler nehmen sie zudem in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich, um Muskelkater zu verhindern oder die Symptome zu lindern. Dabei werden die Antioxidantien isoliert und konzentriert aufgenommen.

Eine Wirkung auf den Muskelkater ist allerdings nicht bewiesen. Einige Studien zum Einsatz von Antioxidantien zur Vorbeugung oder Verringerung von Muskelkater ergaben, dass der Unterschied mit und ohne hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel eher klein war. Einem Muskelkater können Sie am besten vorbeugen, indem Sie das Training sanft beginnen und nur langsam steigern. Das fällt allerdings vielen Menschen schwer, vor allem, wenn sie nach einer Sportpause hoch motiviert wieder einsteigen möchten. Hier helfen nur klare Trainingspläne mit kurzen Einheiten und geringer Belastung.

  • Dabei ist es wichtig zu wissen: Einen Muskelkater können auch sportlich Aktive bekommen, wenn sie Bewegungen ausführen, die für sie ungewohnt sind.
  • Entscheidend ist der Trainingszustand der jeweiligen Muskelgruppen.
  • So sollten Sie beispielsweise an neuen Trainingsgeräten im Fitnessstudio eher mit einer geringen Belastung beginnen.

Nach Tagen, an denen Sie sportlich aktiv waren, sollten Sie Ihren Muskeln einen Tag Pause gönnen. Dehnübungen können einen Muskelkater übrigens nicht verhindern. Das Gleiche gilt für ein Aufwärmprogramm. Wichtig ist es trotzdem. Denn zum einen senkt es das Verletzungsrisiko und zum anderen fördert es die Durchblutung der Muskeln. Dadurch kann der Muskelkater zumindest etwas geringer ausfallen. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Warum ist mein Bauch so hart und tut weh?

Blähbauch ohne Blähungen? – Übermäßige Gasansammlung im Bauch kann neben Blähungen (Flatulenzen) auch zu einem Blähbauch (Meteorismus) führen – die übermäßige Luft im Bauch kommt nicht raus, wölbt die Bauchdecke nach außen und drückt auch die Darmwände nach außen (abdominelle Distension).

Ein aufgeblähter harter Bauch ist die Folge. Haben Betroffene sensible Darmwände, kann der Druck auf die Darmwand mitunter zu starken Bauchschmerzen führen. Gelegentlich tritt ein aufgeblähter Bauch ohne Blähungen auf. Oft kann ein ständiger Blähbauch aber mit weiteren Beschwerden einhergehen, wie übermäßigem Aufstoßen durch Luft im Magen, Blähungen nach dem Essen oder Völlegefühl.

Ein Blähbauch kann nur einige Minuten oder den ganzen Tag anhalten.

Wie äußern sich Verspannungen im Bauch?

Symptome einer „verspannten” Bauchmuskulatur – Vielleicht denkst du dir: „Ich habe doch keine verspannten Bauchmuskeln.” Eine zu hohe muskulär-fasziale Spannung ist nicht das gleiche wie eine kurzzeitige, akute Muskelverspannung. Bei der zu hohen Spannung handelt es sich um einen lang anhaltenden, oft über Jahre antrainierten Zustand.

Durch Fehlhaltungen im Alltag, zu viel Sitzen und fehlenden Ausgleich ist die Struktur der Faszien, die alle Muskeln umgeben, verhärtet. Eine typische Muskelverspannung entsteht oft durch eine Fehlbelastung und kann meistens mit einer Massage oder etwas Wärme entspannt werden. Wenn die Bauchmuskulatur im muskulär-faszialen Sinne „verspannt” ist, zieht sie die Wirbelsäule zunehmend nach vorne.

Die Rückenmuskulatur will das ausgleichen und spannt dagegen. So können schmerzhafte Rückenprobleme, wie ein Rundrücken, entstehen. Mit unseren Übungen kannst du deine Rückenschmerzen selbst behandeln: Die ersten beiden Dehnungen ziehen die Bauchmuskeln samt Faszien aktiv in die Länge.

Woher kommt Muskelkater ohne Sport?

Warum habe ich Muskelkater ohne Sport? – Infektionen mit Bakterien, Viren oder Parasiten können Myalgien auslösen. Die Muskelschmerzen lassen sich auch dann in Verbindung mit dem Entzündungsherd eindeutig lokalisieren. Typische Beispiele dafür sind die Bakterien Borrelien und Staphylokokken, die weltweit die meisten Muskelentzündungen verursachen.

Warum habe ich ein Ziehen im Bauch?

Warum treten Bauchschmerzen manchmal plötzlich auf? – Mögliche Ursachen für akuten Schmerz im Bauch können ein Magen-Darm-Infekt, ein Darmverschluss, eine Bauchfellentzündung, ein Ulkus (Geschwür) im Magen, eine Kolik (Gallen- oder Nierenkolik), eine Gallenblasenentzündung, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Entzündung des Darms (Dünndarm, Dickdarm, Blinddarm) sein.

Wie lange hält Muskelkater im Bauch an?

Was ist Muskelkater? – Definition: Als Muskelkater wird ein durch kleine Faserrisse entstehender Muskelschmerz bezeichnet, der zeitverzögert als Folge hoher Belastungen oder ungewohnter Bewegungsabläufen auftritt. Muskelkater macht sich in den meisten Fällen auf die gleiche Art und Weise bemerkbar.

  • Die betroffene Muskulatur wirkt schwach, kraftlos, verhärtet und schmerzt schon bei den kleinsten Bewegungen.
  • Weitere Empfindungen, die mit einem Muskelkater einhergehen können, sind Berührungsempfindlichkeit, Steifheit sowie ein leichtes Anschwellen der betroffenen Muskeln.
  • Außerdem zählen deutliche Bewegungseinschränkungen in den entsprechenden Körperregionen zu den typischen Erscheinungen von Muskelkater.

Die schmerzhaften Symptome treten in der Regel mit ein bis drei Tagen Verzögerung nach der körperlichen Belastung auf und können bis zu eine Woche andauern. Zu den häufigsten Ursachen, die zu einem Muskelkater führen können, zählen ungewohnte oder besonders intensive körperliche Belastungen.

Wie fühlt sich Muskelkater im Oberbauch an?

Bauchspeicheldrüse (Pankreas) – Die Bauchspeicheldrüse ist ein Organ, das wichtige Verdauungsenzyme in den Darm abgibt und somit eine enorme Rolle bei der Zersetzung von Nahrungsmitteln spielt. Gerade aus diesem Grund treten die durch die Bauchspecheldrüse verursachten Schmerzen – ähnlich wie bei der Gallenblase – verstärkt nach dem Essen auf, wenn die Verdauungsenzyme aktiv sezerniert werden.

  • In der Regel sind die Schmerzen im mittigen bis linken Oberbauch und strahlen gürtelförmig bis in den Rücken aus.
  • Sie werden von den Betroffenen als schneidend oder brennend empfunden.
  • Zugrunde liegt meist eine akute oder chronische Form der Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).
  • Bei beiden Formen dieser Erkrankung werden die Schmerzen oft von Übelkeit, Erbrechen und Gewichtsabnahme begleitet.
See also:  Corona Brustkorb Schmerzen Was Tun?

Während die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung am häufigsten durch einen Gallenstein ausgelöst wird und zu einer potenziell lebensbedrohlichen Selbstverdauung des Organs führen kann, stellt langjähriger Alkoholkonsum die Hauptursache einer chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung dar, die vor allem durch fettig-glänzende Durchfälle gekennzeichnet ist.

Wie fühlen sich Bauchmuskelschmerzen an?

Arten, Ursachen, Symptome und Mittel Bauchschmerzen werden als ein Zwicken, Kneifen und unangenehmes Ziehen in unterschiedlicher Stärke mit unterschiedlicher Verortung empfunden. Der Abdominalschmerz ist ein Symptom, das verschiedenste Ursachen wie konkrete Erkrankungen von Organen des Bauchraums oder psychische Erkrankungen haben kann.

Kann ein Bauchmuskel verkrampfen?

1.0 Was sind Bauchkrämpfe? – Bei einem Bauchkrampf (englisch: „abdominal cramp, stomach cramp”) spannt sich die Muskulatur im Bauchbereich krampfartig und schmerzhaft an. Das geht meist von der glatten Muskulatur aus, welche die inneren Organe umgibt, also zum Beispiel den Magen, den Darm, die Blase oder die Gebärmutter.

Aber auch die Bauchmuskeln selber können sich verkrampfen. Sehr starke, wehenartige Bauchkrämpfe bezeichnet man auch als Koliken. Für Bauchkrämpfe kommen verschiedene Ursachen in Frage. Sie sind eine häufige Begleiterscheinung bei Durchfällen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Magen-Darm-Infekten. Bei Frauen treten Bauchkrämpfe häufig im Zusammenhang mit der Regelblutung auf.

Aber auch Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, das Reizdarmsyndrom oder eine Blinddarmentzündung können mit Bauchkrämpfen einhergehen.

Wie fühlt sich eine Bauchmuskelzerrung an?

Dr. Dollas Diagnose (99): Was ist eine Bauchmuskelzerrung? Die Bauchmuskulatur ist ein Gegenspieler der Rückenmuskulatur und wird in gerade und schräge Muskeln unterteilt. Ein Training beider Muskelgruppen ergibt eine gute Rumpfmuskulatur und wirkt etwa dem Rückenschmerz entgegen.

Die geraden Bauchmuskeln sorgen für eine gute Körperhaltung und beugen den Oberkörper nach vorne. Die beiden schrägen Bauchmuskeln drehen den Oberkörper zur Seite. Eine Bauchmuskelzerrung kann durch eine intensive Kraftanstrengung, zum Beispiel intensives Krafttraining, entstehen. Dabei kommt es zu Schmerzen in der Bauchregion direkt nach dem Ereignis.

Da die Bauchmuskulatur die Bauchpresse erzeugt, können auch Schmerzen beim Husten oder beim Pressen auf der Toilette auftreten. Die Behandlung ist physiotherapeutisch. Es wird dabei auch der Spannungszustand (Muskeltonus) der Bauchmuskulatur reduziert. Sportmediziner Dr. Thorsten Dolla. © promo Damit die Verletzung nicht chronisch wird, muss in der Rehabilitation ein vorsichtiger Kraftaufbau durchgeführt werden. Bei einem Torwart, dessen Spiel im besonderen Maße von komplexen Bewegungsabläufen des Rumpfes geprägt ist, ist die Rehabilitation umso wichtiger.

Der Berliner Orthopäde, 48, ist seit vielen Jahren in der Sportmedizin tätig. Er war Mannschaftsarzt bei Hertha BSC, beim 1. FC Union und dem Footballteam Berlin Thunder. Beim ISTAF war er bis 2009 leitender Arzt und ist heute Ringarzt beim Boxen. Für Tagesspiegel.de schreibt er regelmäßig über Sportverletzungen und ihre Folgen.

Alle Folgen können Sie : Dr. Dollas Diagnose (99): Was ist eine Bauchmuskelzerrung?

Können Faszien im Bauchschmerzen?

Was sind Faszien? Unter Faszien versteht man das Binde-und Stützgewebe des Körpers. Sind sie verklebt oder verhärtet, kann dies zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen: Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Bauchschmerzen bis hin zu undefinierbaren Schmerzen.

Wie sollte sich der Bauch beim Abtasten anfühlen?

Bauchuntersuchung – Hinter Bauchschmerzen steckt meist nichts Gefährliches. Oft ist nur der Darm gebläht oder durch Verstopfung gedehnt. Dies zeigt sich durch krampfartige Schmerzen – und die sind praktisch immer gutartig. Es gibt jedoch auch Bauchschmerzen, die eine ernstzunehmende Ursache haben, hier ist dann meist das Bauchfell (die innere Auskleidung des Bauchraums) entzündet – wie etwa bei einer fortgeschrittenen Blinddarmentzündung oder einem Darmverschluss,

Bauchschmerzen nicht nachlassen, sondern sich von der Mitte des Bauches in den rechten Unterbauch verschieben (oft bei Blinddarmentzündung). Nur eine bestimmte Stelle des Bauches weh tut und immer schmerzhafter wird. Das Hüpfen auf einem Bein Schmerzen im Bauchraum bereitet oder gar nicht mehr möglich ist. Auch Husten oder Pressen verstärkt dann oft den Schmerz. Das Gehen dem Bauch wehtut oder nicht mehr möglich ist. Sich der Bauch beim Betasten hart anfühlt und das Eindrücken schmerzhaft ist.

Dies können Sie auch zu Hause testen. Lassen Sie den Kranken entspannt auf dem Rücken liegen, die Arme liegen neben dem Körper (Hände neben den Hüften). Legen Sie Ihre (warmen) Hände auf den Bauch und tasten Sie mit leichtem Druck und gestreckten Fingern „in den Bauchraum hinein”.

Normalerweise ist der Bauch in allen Bereichen (rechts oben, links oben, rechts unten, links unten) weich. Setzt er Ihnen Widerstand entgegen, weist dies auf eine Entzündung des Bauchfells hin – ebenso, wenn das Eindrücken an einer bestimmten Stelle extrem weh tut. Und ein weiteres Zeichen ist der Loslassschmerz: Wenn Sie den Bauch eingedrückt haben, lassen Sie blitzartig los. Das tut normalerweise nicht weh. Spürt Ihr Patient dabei einen scharfen Schmerz, so kann auch das ein Zeichen für eine Beteiligung des Bauchfells sein. Und bei einem solchen Verdacht heißt es immer: Sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Wie Muskelkater im Magen?

Magenschmerzen: Ursachen, Behandlung, Selbsthilfetipps Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Magenschmerzen können sich stechend, scharf, brennend, drückend oder krampfartig anfühlen. Oft werden sie von weiteren Symptomen begleitet, etwa von Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.

Ursachen: falsche oder zu üppige Mahlzeiten, hektisches Essen, Stress, Kummer und Sorgen, Magenschleimhautentzündung (Gastritis),, Magen-Darm-Infekt,, Unverträglichkeiten (wie, ),, Achtung: Neben Magenerkrankungen können auch Erkrankungen anderer Organe Magenschmerzen bzw. Oberbauchschmerzen auslösen, z.B. Herzinfarkt, Entzündung der etc. Diagnostik: Erhebung der Krankengeschichte (), körperliche Untersuchung,, (Gastroskopie), Blutuntersuchungen etc. Behandlung: abhängig von der Ursache der Magenschmerzen, z.B. Anpassung des Speiseplans und des Ernährungsverhaltens bei ungesunder Lebensweise, Entspannungsmethoden bei chronischem Stress und Magengeschwür, Medikamente, Operation (bei Magenkrebs) etc.

Der Begriff Magenschmerzen (mediz.: Gastralgie) fasst eine Vielzahl unterschiedlicher Schmerzen in der Magengegend zusammen. Im Gegensatz zu allgemeinen handelt es sich um Oberbauchschmerzen, die linksseitig bis mittig lokalisiert sind und sich meist brennend, drückend, bohrend oder stechend anfühlen.

  1. Sie können kurzzeitig auftreten oder über einen längeren Zeitraum anhalten.
  2. Als Magenkrämpfe bezeichnet man Magenschmerzen, die plötzlich und oftmals in kurzen Abständen hintereinander auftreten.
  3. Menschen, die unter Magenschmerzen leiden, haben je nach Ursache oft zusätzliche Symptome : Das können zum Beispiel,, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, oder Bauch- und Unterleibsbeschwerden sein.
See also:  Wie Lange Schmerzen Nach MittelfuBruch?

Magenschmerzen haben sehr vielfältige Ursachen. Grundsätzlich können sie organisch bedingt sein oder durch die Ernährungsweise und den Lebensstil ausgelöst oder verstärkt werden. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Ursachen für Magenschmerzen beziehungsweise Oberbauchschmerzen:

Zu viel gegessen und getrunken? Die Quittung kann Sodbrennen sein. Den schmerzhaften Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre kennt fast jeder. Diese Tipps helfen Ihnen im Akutfall und beim Vorbeugen. Schnelle Abhilfe können stärkehaltige Nahrungsmittel schaffen, denn sie binden den Überschuss an Magensäure. Essen Sie also beispielsweise Zwieback, Kartoffeln und trockenes Weißbrot. Auch Bananen sind gut gegen das Brennen hinter dem Brustbein. Ein altes Hausmittel ist Backpulver. Es enthält Natron, das die Säure im Magen neutralisiert. Allerdings fördert es auch die Bildung von Kohlendioxid und damit den Druck im Bauchraum – indirekt kann es also Säurerückfluss auch fördern. Fettiges oder üppiges Essen gibt dem Magen einiges zu tun – dies kann das Sodbrennen verschärfen. Essen Sie lieber leicht, ohne fettige Soßen und sahnige Nachspeisen. Das gilt vor allem für die Abendmahlzeit. Wer zu Sodbrennen neigt, sollte bestimmte Nahrungsmittel lieber meiden, die im dringenden Verdacht stehen, das Leiden auszulösen. Dazu gehören Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Fettiges und Frittiertes. Sodbrennen tritt bei vielen nachts auf, weil die waagrechte Lage des Oberkörpers das Zurückfließen der Magensäure begünstigt. Lagern Sie Ihren Oberkörper im Bett hoch, um dem Rückfluss vorzubeugen. Scharfe Lebensmittel wie Chili und Curry, aber auch Pfeffer reizen die Schleimhäute zusätzlich. Verzichten Sie lieber darauf, wenn Sie zu Sodbrennen neigen. Manchen hilft es, wenn sie nach der Mahlzeit einen Löffel Senf schlucken. Das darin enthaltene Senföl soll den Reflux verhindern. Meiden Sie Alkohol und Zigaretten – diese Genussgifte wirken auf den Schließmuskel des Mageneingangs, er erschlafft dann leichter. Die Folge: Magensäure kann einfacher in die Speiseröhre gelangen. Auch die Psyche kann der Auslöser für wiederkehrendes Sodbrennen sein. Versuchen Sie in diesem Fall den Ursachen zu begegnen. Haben Sie zum Beispiel Stress, können Entspannungstechniken den Druck mildern und dem Sodbrennen vorbeugen. Ein Risikofaktor für Sodbrennen ist das Körpergewicht. Ist der Bauch zu groß, drückt er auf den Magen. Wer dauerhaft Ruhe vor Sodbrennen haben will, sollte versuchen, überflüssige Kilos abzuspecken. Versagen alle Hausmittel, gibt es Säurehemmer und -blocker, die Linderung verschaffen. Viele sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Aber Achtung – lassen Sie häufig wiederkehrendes Sodbrennen auf alle Fälle ärztlich abklären!

Manchmal werden Schmerzen im durch Erkrankungen ausgelöst. Oft betreffen diese den Magen selbst, so beispielsweise bei einer Magenschleimhautentzündung, einem magengeschwür oder einem Reizmagen. Doch nicht immer sind Magenschmerzen tatsächlich auf den Magen zurückzuführen.

  1. Es gibt eine Reihe weiterer Erkrankungen, die ebenfalls Beschwerden in der Magengegend auslösen.
  2. Dazu gehören vor allem andere Erkrankungen des Verdauungstrakts.
  3. Besonders häufig ist der betroffen.
  4. Aber auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, und sogar des Herzens können Schmerzen im Oberbauch hervorrufen, meist begleitet von weiteren Symptomen.

Die häufigsten und wichtigsten Erkrankungen, die Magenschmerzen beziehungsweise Oberbauchschmerzen auslösen können, sind:

Magenschleimhautentzündung (Gastritis): Eine akute oder chronische Gastritis verursacht Magenschmerzen und oft weitere Symptome wie,, Mögliche Ursachen der Entzündung sind Reizstoffe (Alkohol, Medikamente wie ASS etc.), Stress, eine Infektion mit dem Magenkeim Helocobacter pylori und Autoimmunreaktionen. Magengeschwür (Ulcus ventriculi): Typische Symptome sind brennende oder drückende Schmerzen im Oberbauch, die oft im Zusammenhang mit Essen oder Trinken auftreten. Appetitlosigkeit,, Übelkeit und Erbrechen sowie Gewichtsverlust sind weitere häufige Anzeichen eines Magengeschwürs. Magen-Darm-Infektionen: Sie gehen oft mit Magenschmerzen bzw. Bauchschmerzen sowie Erbrechen und Durchfall einher. Auslöser ist eine Infektion mit oder, seltener auch mit Parasiten. Bei Kindern werden Magen-Darm-Infekte oft durch Rotaviren ausgelöst, bei Erwachsenen vielfach durch Noroviren. Umgangssprachlich ist dann oft von die Rede. Lebensmittelvergiftung: Der Verzehr von Lebensmitteln, die durch Krankheitserreger oder giftige Stoffe verunreinigt sind, löst meist heftige Magenschmerzen mit Krämpfen und Erbrechen aus. Eine leichte Lebensmittelvergiftung heilt innerhalb weniger Tage von allein aus. In schweren Fällen ist eine Behandlung im Krankenhaus nötig. Reizmagen: Der Begriff umfasst diverse Beschwerden im Oberbauch, bei denen keine organische Ursache erkennbar ist. Das können etwa Oberbauch-/Magenschmerzen, Druck- und Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Abneigung gegen bestimmte Speisen, saures Aufstoßen, und Herzstechen sein. Als mögliche Ursachen für Reizmagen gelten unter anderem eine Störung der Magenbeweglichkeit, ein überempfindliches Nervensytem im oberen Verdauungstrakt und psychische Faktoren. Unverträglichkeit: Manche Menschen weisen eine Intoleranz gegen bestimmte Inhaltsstoffe von Lebensmitteln auf, so etwa gegen Milchzucker (Laktoseintoleranz), Fruchtzucker () oder Gluten (Glutenunverträglichkeit, ). Der Verzehr des betreffenden Stoffes kann dann neben anderen Symptomen auch Magenschmerzen auslösen. Magenkrebs: Ein Magenkarzinom zeigt anfangs oft ähnliche Beschwerden wie eine Gastritis oder ein Magengeschwür. Im weiteren Verlauf kommt eine plötzliche Abneigung gegen bestimmte Speisen (oft Fleisch, Kaffee, Obst) hinzu. Auch das Erbrechen von und deuten auf Magenkrebs hin. (Refluxösophagitis): Hierbei handelt es sich um einen krankhaft gesteigerten Rückfluss von saurem Mageninhalt in die, Das äußert sich meist als schmerzhaftes Brennen hinter dem Brustbein bzw. im Oberbauch. Tritt dieses wiederholt auf, kann sich die Schleimhaut der Speiseröhre durch die Säure schmerzhaft entzünden (Refluxösophagitis). Beim Schlucken treten dann Schmerzen im Oberbauch auf. Auch Erbrechen und heftiger Durchfall sind möglich. Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni): Der ist der Teil des Dünndarms, der sich direkt an den Magen anschließt. Ein Geschwür in diesem Bereich verursacht unter anderem Oberbauchschmerzen (typischerweise bei nüchternem Magen), Druck- und Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen und saures Aufstoßen. Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis): Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung löst heftige Oberbauchschmerzen aus, oft begleitet von Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Herzinfarkt: Nicht jeder Herzinfarkt löst die klassischen akuten mit Ausstrahlung in den linken Arm aus. Besonders bei Frauen zeigt sich oft ein anderes Beschwerdebild, etwa mit plötzlichen Schmerzen im Oberbauch. Essstörungen: Auch Essstörungen wie oder können die Ursache für Magenbeschwerden sein.